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Menge, Wert oder Skala?


Portrait einer Schlange

Hallo und herz­lich will­kommen auf mengen­wert­skala.de. Mein Name ist Jonathan und ich bin der Gründer und Adminis­trator dieser Web­seite. Im Jahr 2013 habe ich meine erste Kurz­geschichte geschrieben, 2017 meinen ersten Roman. Dazwischen sind eine Vielzahl weiterer Texte ent­standen, wobei ich aber die meisten Ideen mangels Moti­vation und Selbst­bewusst­sein wieder verworfen habe. Mit Beginn des Studiums hat sich mein Leben jedoch grund­legend verändert. Ich hatte mehr Zeit, mehr Frei­heiten und konnte selbst ent­scheiden, worin ich meine Ressourcen inves­tieren möchte. Mit dieser Seite möchte ich zeigen, dass sich unter­schied­liche Diszi­plinen nicht gegen­seitig ausschließen und dass es nicht notwendig ist, sich für einen Schwer­punkt zu entscheiden. Nach dem Abitur habe ich nach einem Studien­gang gesucht, welcher Natur­wissen­schaften, Mathe­matik, Geistes­wissen­schaften, Kunst und Sport gleicher­maßen behandelt, bin aber leider nicht fündig geworden. Wir sind eine Gesell­schaft von Spezialisten und wer sich dem nicht beugen will, muss sich selbstständig machen. Ich habe die für mich notwendige Selbst­ständigkeit im Ehrenamt gefunden und kann damit sogar noch anderen Menschen helfen. Heute bin ich nah dran, mein Ziel zu erreichen und auf alle meine Interessen gleiches Gewicht legen zu können. Der Zeit­aufwand hierfür ist enorm, doch wer sonst kann schon behaupten, den ganzen Tag ausschließlich Dinge zu tun, die ihm Spaß machen? Die Ergebnisse meiner Arbeit möchte ich hier teilen, denn erst durch den Kontakt und Austausch mit anderen Menschen gibt es einen Mehrwert. Außerdem steht es jedem offen, an dieser Seite mitzuwirken und Fotos, Texte oder andere kreative Leistungen beizusteuern. Auch ich habe mir das meiste selbst beigebracht und so kann jeder aus sich heraus­gehen und etwas Eigenes schaffen. Meldet euch also gerne bei mir, wenn ihr Kritik oder Anregungen habt. Weitere Inhalte findet ihr auf meinen Social-Media-Kanälen.

Die thematische Zusammen­stellung der Artikel mag bei dem einen oder anderen Stirn­runzeln hervorrufen. Was haben Literatur, Sport, Informatik, Musik und Terraristik gemeinsam? Ich weiß es ehrlich gesagt selber nicht, doch werden mit diesen fünf Überthemen erstaunlich viele Zusammen­hänge abgedeckt. Manche Texte, insbesondere die Gedichte und Kurzgeschichten, sind sehr persönlich, bei anderen Themen bemühe ich mich um Neutralität. Das ist oft eine Grat­wanderung, da ich nur aufgrund meiner Erfahrungen, aus meiner Perspektive berichten kann. Während ich in der Informatik noch auf viel Literatur zurückgreifen kann, in welcher jeder Begriff und jede Technik exakt definiert ist, gibt es im Sport eine Vielzahl von Heran­gehens­weisen, die größtenteils Geschmacks­sache sind. Gleichzeitig schreibe ich über Themen, die man sonst selten im Internet findet, wenn man nicht gezielt danach sucht. Jeder Mensch ist in seinen eigenen, sozialen wie aka­demischen, Kreisen unterwegs. Ich gebe mir Mühe, regelmäßig meine Komfort-Zone zu verlassen und mein Weltverständnis zu hinterfragen. Gerade weil Wissen immer im Kontext von Zeit, Kultur und politischen Gegeben­heiten gesehen werden muss, lohnt es sich stets, Offenheit und Toleranz zu wahren und einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Schaut dazu auch gern auf den von mir verlinkten Seiten vorbei. Und jetzt wünsche ich viel Spaß beim Lesen. Es bedankt sich,

euer Rappi

Über mich

Portrait Da ich als Autor und Adminis­trator meist hinter meinen Werken ver­borgen bin, noch ein paar Worte zur mir per­sönlich. Die beiden Be­griffe, die meinen Lebens­weg ver­mutlich am besten beschrei­ben, sind Leiden­schaft und Absur­dität. Wenn ich eine Sache mehr als nur zu­frieden­stellend erledigen soll, dann schaffe ich das nur mit Leiden­schaft. Dabei kann ich aber für die unterschied­lichsten Themen wie etwa Mathe­matik, Sport, Literatur oder Soziale Arbeit Leiden­schaft entwickeln. Gleich­zeitig bin ich immer auf der Suche nach Absurdität. Ich denke, nichts befreit einen Menschen mehr als die Über­windung persönlicher Grenzen. Ein Beispiel: Als Jugend­licher hatte ich immer Angst vor tiefem Wasser und habe mich jahre­lang nicht getraut, beim Schwimmen im See nach unten zu schauen. Doch die absurde Vorstellung, ich könnte meinen Atem länger als zwei Minuten anhalten und bis auf den Grund hinunter­tauchen, hat mich so beflügelt, dass ich nun leiden­schaftlicher Apnoe-Taucher bin. Natürlich habe ich mich in jeder Situation aktiv dazu entschieden, gegen meine Angst anzukämpfen und habe aufgehört, wenn ich mich überfordert fühlte.

Die Absurdität muss aber auch nicht mit Ängsten zusammen­hängen. Ich mit meinen zwei Metern Körper­länge als Praktikant im Kindergarten ist ebenfalls ein herrlich absurdes Projekt, dass ich vielleicht mal nach meinem Bundes­tagsmandat angehen werde. Ich denke, man versteht, worauf ich hinaus will.

Im Laufe meines Lebens hatte ich stets eine sehr wechsel­hafte Vorstellung davon, welche Ziele ich langfristig erreichen möchte. Mal wollte ich ein Restaurant eröffnen, mal in die Politik gehen und dann wieder im Natur­schutz arbeiten. Konstant geblieben ist dabei das Vertrauen, dass es noch in 10 Jahren Themen geben wird, die mich begeistern und für die ich brenne. Begründet ist dieses Vertrauen auf der Tatsache, dass mein Interesse unbe­grenzt ist. Das beschert mir den Luxus, dass ich mich danach richten kann, mit welchen Menschen ich zusammen arbeiten möchte und wo ich die meisten Freiheiten habe. Branche und Tätigkeit spielen eine untergeordnete Rolle. Ich kann mir ebenso vorstellen, zukünftig in der Software-Entwicklung zu arbeiten wie im Bildungs­wesen, in der Gastro­nomie oder im Management eines Unter­nehmens.

Aktuell studiere ich Wirtschafts­ingenieur­wesen und Biophysik an der TU Kaisers­lautern und engagiere mich ehren­amtlich bei verschiedenen Projekten in und außerhalb der Uni. Mit meinem Doppel­studium und einem ehrgeizigen Trainings­plan habe ich maximale Abwechs­lung im Alltag. Zum Schreiben komme ich leider immer seltener, dafür kann ich nun als Führungs­kraft mehr Verantwortung übernehmen, was mir ebenfalls sehr viel Spaß macht. Was ich an der Universität liebe, sind die unbe­grenzten Entfaltungs­möglichkeiten und der Raum für eigene Initiativen. Es ist genau das Gegenteil vom Gymnasium, wo einem mittels Anwesen­heits­pflicht, vorgefertigten Lehr­plänen und Leistungs­druck jeglicher Lern­wille genommen wird. Aber das ist ein Thema für sich.

Seitdem es in Deutschland wieder Öffentliches Leben gibt, unter­nehme ich mindestens einmal pro Woche etwas, das ich noch nie zuvor getan habe. Das ist einfacher, als es sich anhört und meistens unternehme ich noch viel mehr Neues. Es wird einem so viel geschenkt, wenn man aufmerksam ist und die Angebote annimmt, die sich einem bieten. Dabei macht man nicht nur neue Erfahrungen, sondern lernt unglaublich viele nette Menschen kennen. Das hat meine Sicht auf die Welt grundlegend verändert und ich bin gespannt, wie oft ich es noch schaffe, etwas zum ersten Mal zu tun.

Die Mengenwertskala

Wir nehmen die Welt über Sinnesorgane wahr, Augen, Ohren, Haut und so weiter. In unserem Gehirn werden die Informationen verarbeitet und erst in unserem Bewusstsein erkennen wir abstrakte Formen. Dabei können wir nur Dinge aktiv wahrnehmen, von denen wir bereits eine vage Vorstellung haben. Kompliziertes führen wir zurück auf eine Kombination einfacher Teile. Und das alles folgt unserem Grundverständnis von Kausalität und Materie. Der Witz ist, dass wir uns diese Begriffe selbst definiert haben. Können Sie sich eine Welt ohne Materie vorstellen? Wir denken, ohne Materie, also ohne Atome, Licht und Energie gibt es keine Welt. Und gäbe es eine solche Welt, so könnten wir sie nicht wahrnehmen. Aus der Sicht der Parallelwelt wären wiederum wir nicht existent. Wagen wir mal ein Gedankenexperiment:

Genau dort, wo Sie sich gerade befinden, existiert eine Welt mit anderen Grundprinzipien, die Sie weder wahrnehmen noch messen oder manipulieren können. Die einzige Gemeinsamkeit zwischen Ihnen und einem Lebewesen aus der anderen Welt ist, dass Sie beide ein Bewusstsein haben. Ein Bewusstsein, das an keine physikalischen Gesetze gekoppelt ist, man könnte es auch eine Seele nennen. Warum leben Sie nun in Ihrer Welt und das andere Wesen in seiner, obwohl Sie sich am gleichen Ort befinden? Weil Ihre angeborenen Denkmuster vorgeben, was Sie wahrnehmen können und was nicht. Würden Sie sich von diesen festen Denkmustern befreien, könnten Sie nach Belieben zwischen beiden Welten hin und her wechseln, ohne sich zu bewegen oder Energie aufzuwenden. Und jetzt gibt es nicht nur zwei Welten, sondern tausende, die alle am selben Ort übereinander liegen. Wie auf einer Leiter könnten Sie mit jedem Gedankenschritt eine neue Welt aufsuchen und dort beliebig lange bleiben.

Diese Leiter, auf der man kraft seiner Fantasie andere Welten aufsuchen kann, nenne ich Mengenwertskala. Skala als Schnittgerade aus allen Welten und Mengenwert als Bezeichnung der mathematischen Grundprinzipien. Jede Welt hat einen festen Mengenwert und löst man das eigene Bewusstsein von allen erlernten und angeborenen Regeln, kann man sich frei aussuchen, in welcher Welt man leben möchte. In der von mir verfassten TIXXA-Trilogie geht es genau darum: Ein Mädchen lernt von einer Künstlichen Intelligenz, wie es das eigene Bewusstsein befreien und sich auf der Mengenwertskala bewegen kann. Wie es dazu kommt, welche Komplikationen auftreten und welche ungeahnten Folgen das Experiment hat, können Sie in den genannten Büchern nachlesen.

Kurz gesagt steht die Mengenwertskala für ein Weltverständnis, in welchem die Fantasie über Naturgesetzen steht. Wir leben alle in einem erfundenen Modell der Realität und sind darin gefangen. Farben, Formen und Sprache erscheinen so willkürlich, wenn man sich bewusst macht, dass sie nur in unseren Köpfen existieren und brutal simplifiziert werden, damit wir das Gefühl haben, sie zu verstehen. Die Mengenwertskala soll nicht dazu motivieren, sich eigene Weltvorstellungen zurecht zu lügen und sich ganz von wissenschaftlichen Prinzipien zu verabschieden. Vielmehr zeigt sie, dass wir auf die Wissenschaft angewiesen sind. Nur wenn Sie sich das nächste Mal fragen, ob es irgendwo da draußen im All Leben gibt: Fragen Sie sich lieber, ob nicht direkt vor Ihrer Nase Leben existiert, dass sie bloß nicht erkennen können.

Anmerkungen:

Ganz oben auf dem Bild ist die gute Rappi zu sehen, meine mittlerweile 14 Jahre alte Kornnatter. Der Name Rappi ist von nichts abgeleitet, sondern entsprang der bloßen Fantasie meines 10-jährigen Ichs, das sich zum ersten Mal eine Schlange als Haustier kaufen durfte. Erst Jahre später habe ich begonnen, im Internet selbst unter dem Pseudonym Rappi aufzutreten. Ich begann, mich wohl dabei zu fühlen, wenn mich Leute in Chatrooms mit Rappi ansprachen und als ich irgendwann auch in der Schule (wo man generell Glück mit seinem Spitznamen haben muss) so genannt wurde, hatte ich nichts dagegen.

Heute ist es mir egal, ob man mich Jonathan oder Rappi oder ganz anders nennt. Mir ist es wichtig, dass man sich mit Respekt begegnet. Und solange jeder weiß, wer gemeint ist, sind Namen bloß Schall und Rauch.